Trumps ewiger Krieg, Profitejagd auf Polymarket, Anthropic gegen Pentagon

Shownotes

Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran dauert nun schon fast eine Woche. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth droht dem Iran inzwischen mit „Tod und Zerstörung den ganzen Tag lang“. Und derzeit scheint es nicht so, als würde der Krieg bald enden.

Meckel & Matthes fragen deshalb: Haben die Amerikaner überhaupt einen Plan? Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes jedenfalls glaubt nicht an eine wirkliche US-Strategie. Donald Trump gehe es im Irankrieg weniger um die Bevölkerung als um die Macht der Bilder. „Trump will den maximal größten medialen Effekt erzielen.“

Außerdem sprechen Matthes und Publizistin und Professorin Miriam Meckel über die wachsende Bedeutung von Prognosemärkten wie Polymarket. Rund um den Krieg im Iran flossen bereits Millionen US-Dollar in Wetten darauf, ob die USA angreifen, wann ein Waffenstillstand erreicht wird, oder ob es zu einem Regimewechsel kommt.

Zum Schluss geht es in dieser Folge Meckel & Matthes um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Krieg. Die Entscheider beim KI-Unternehmen Anthropic haben dem Pentagon eine Absage erteilt – sie wollen ihre Technologie nicht für den Einsatz autonomer Waffensysteme hergeben. Für Meckel ein wichtiges Signal: „Wir stehen kurz vor dem Eintritt in das Zeitalter autoritärer KI.“


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