Merz und die „False Flag”, Wege aus der Vollkasko-Republik, blaue Köpfe in roten Staaten

Shownotes

In Sachsen-Anhalt wurde diese Woche mutmaßlich mit Stimmen aus der CDU-Fraktion erstmals ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt. Bei der großen Jubiläumsfeier von Handelsblatt und WirtschaftsWoche in Berlin, dem Deutschland-Gipfel, sucht Friedrich Merz die Verantwortung dafür allerdings im anderen Lager.

Dabei hat Merz zunächst ungewöhnlich frische Töne angeschlagen: „Pessimismus ist Zeitverschwendung“, sagte der Kanzler etwa. Auch Bayer-CEO Bill Anderson sorgte für Zuversicht beim Gipfel: Deutschland könne viel von sich selbst lernen. Ausgerechnet er, der an der Konzernspitze gerade auf die harte Tour erfährt, wie sehr der deutsche Bürokratismus sein Unternehmen lähmt.

Zudem blicken die beiden Co-Hosts in die USA. Knapp vier Wochen vor den Midterm-Wahlen treten dort demokratische Kandidaten plötzlich auch in republikanischen Hochburgen erfolgreich auf. Woran liegt das? An den richtigen Figuren – und an gutem Storytelling.


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