Die Kunst des Neuanfangs, KI-Arbeitslosigkeit und Social Media am Limit

Shownotes

2026 startet für viele mit guten Vorsätzen: mehr sparen, gesünder leben, mehr Sport treiben. Doch meist hält der Traum vom neuen Ich nur wenige Wochen. Statt großer Versprechen brauche es kleine, dauerhaft verankerte Gewohnheiten, sagt die Publizistin Miriam Meckel: "Es geht ja eigentlich viel mehr um die Kernfrage, wer bin ich und lebe ich eigentlich das Leben, das zu mir gehört."

Ein weiterer Neujahrs-Klassiker: weniger Zeit auf sozialen Medien verbringen. Die globale Nutzungsdauer hat zwar zuletzt ihren Höhepunkt überschritten, wie aktuelle Zahlen zeigen: Laut einer Analyse des GWI-Instituts ist die Nutzung seit 2022 im weltweiten Durchschnitt um rund zehn Prozent gesunken. Doch die Art der Nutzung werde passiver: „Soziale Medien werden zunehmend zu einem Kanal, um sich berieseln zu lassen“, sagt Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. Was einst Austausch und Selbstausdruck ermöglichte, drohe immer stärker zu antisozialen Medien zu werden.

Außerdem beantworten Meckel & Matthes eine Hörerfrage zum Arbeitsmarkt für junge Akademiker: Die Bundesagentur für Arbeit meldete zuletzt einen Höchststand der Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe. Welche Perspektiven haben junge Akademiker heute? Welche Rolle spielt die KI-Revolution dabei – und ist eine handwerkliche Ausbildung mittlerweile die klügere Wahl als ein Marketingstudium?


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